Mittwoch, 16. April 2008

Naschkatzenparadies

Wien ist bekanntermaßen eine süße Stadt. Traditionell wimmelt es hier nur so von Konditoreien und Eissalons, und in den letzten Jahren hat auch eine stattliche Anzahl von Schokotheken ihre Pforten geöffnet.

Man hat also ausreichend Gelegenheit, genußvoll seine Arterien zu verstopfen und sein Kampfgewicht zu erhöhen.

Dabei sollte man ruhig einmal Platzhirsche wie den Demel außer Acht lassen und weniger bekannten aber mindestens genauso guten Zuckerbäckern einen Besuch abstatten.

Einer meiner persönlichen Favoriten ist dabei die „Chocolaterie Pâtisserie au Marché“ in der Kettenbrückengasse, nur wenige Meter vom Wiener Naschmarkt entfernt. Der Inhaber Eduard A. Fruth ist schon lange ein Geheimtipp unter den Konditoren Wiens, hat aber über Jahre nur auf Bestellung für die Nobelgastronomie und eine handvoll Privatkunden gearbeitet. Nebenbei gab er sein Wissen als Berufsschullehrer weiter und baute in Japan eine Konditorei auf.

Als er schließlich in den wohlverdienten Ruhestand trat, wurde ihm allerdings sehr schnell sehr langweilig, und das Ergebnis dieser Unruhe ist dieses wunderbare kleine Geschäft im Jugendstil. Dort bekommt man Torten, Desserts und Schokoladentrüffel, die eine Klasse für sich sind und Naschkatzen direkt in den siebenten Mehlspeishimmel katapultieren.

Für alle, denen jetzt schon das Wasser im Mund zusammenläuft – unter www.fruth.at findet man alle wichtigen Informationen und auch jede Menge schöner Bilder!
gepostet von Pam